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Wo man auf der Alpe Cimbra isst: worauf es sich zu achten lohnt

Regional ist hier kein Aufkleber auf der Karte: Die Almen liegen direkt über einem und man sieht sie von der Straße aus.

Bazzario · 6 Min. Lesezeit · 28. August 2026

Auf der Alpe Cimbra hat das Wort "regional" einen Vorteil: man kann es überprüfen. Die Almen liegen direkt über einem, man fährt an ihnen vorbei, und der Käse auf dem Frühstücksteller war Milch von ein paar Kehren weiter oben. Das ist keine Romantik, das ist Geografie.

Wer ein paar Tage hier ist, sollte auf diese Dinge achten — im Bistro, auf der Alm oder am Markt.

Almkäse

Die Hauptsache. Im Sommer verarbeiten die malghe der Hochebene die Milch der Tiere, die direkt darüber weiden, und man schmeckt den Unterschied: je höher die Weide, desto mehr Kräuter und Blumen im Käse. Die Bandbreite reicht von frisch und fast süß bis gereift und kräftig. Auf einem Brett nebeneinander versteht man am schnellsten, wovon die Rede ist.

Tosela

Wer den Namen noch nie gehört hat, ist in guter Gesellschaft: ein frischer Trentiner Käse, der in der Pfanne gebraten wird. Außen eine Kruste, innen weich, dazu Polenta. Diesen Käse findet man nicht überall in Italien — genau die Art von Grund, hier zu sein und nicht anderswo.

Bergkartoffeln

In Höhenlage gewachsen, wenig Wasser, viel Geschmack. Sie landen in Knödeln, in tortel oder einfach in der Pfanne mit Käse. Klingt banal, bis man sie probiert.

Die zimbrische Küche

Gleich nebenan, in Lusern, wird noch Zimbrisch gesprochen, eine alte germanische Sprache, die auf diesen Hochebenen überlebt hat. Die Küche hat das mitbekommen: Grenzküche, halb trentinisch, halb mitteleuropäisch, wo Polenta neben Speck steht und die Süßspeisen nach Butter und Zimt schmecken. Einer der Gründe, warum sich die Alpe Cimbra vom übrigen Trentino unterscheidet.

Strudel, und der Rest

Das Trentino nimmt Äpfel ernst, und sie landen dort, wo sie hingehören. Strudel ist hier kein Touristendessert, sondern das, was zu Hause gebacken wird. Gut nach dem Essen, besser am Nachmittag mit etwas Warmem, nach einer Wanderung.

Hier essen. Das Bistro von Bazzario arbeitet mit dem, was die Gegend wirklich hergibt: Almen der Alpe Cimbra, Gärten in der Nähe, kurze Wege zwischen Feld und Teller. Gegessen wird mit Blick auf den See.

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Wann es was gibt

Almkäse ist Sommersache: Die malghe arbeiten, solange die Tiere oben sind, dann kommen sie herunter. Im Herbst wechselt alles — Pilze, Äpfel, Kürbis. Das steht in Herbstaromen im Trentino. Wer mit dem Rad zu den Almen will, findet die Runden in Alpe Cimbra mit dem E-Bike.

Haufige Fragen

Was isst man typischerweise auf der Alpe Cimbra?

Almkäse, der im Sommer in Höhenlage hergestellt wird, Tosela (frischer Käse, in der Pfanne gebraten und mit Polenta serviert), Bergkartoffeln, Knödel und die Gerichte der zimbrischen Küche zwischen Trentino und germanischem Raum. Als Süßspeise Apfelstrudel.

Was ist Tosela?

Tosela ist ein frischer Trentiner Käse, der in der Pfanne gebraten wird: außen bildet sich eine Kruste, innen bleibt er weich. Traditionell wird er mit Polenta serviert.

Wann gibt es Almkäse auf der Alpe Cimbra?

Im Sommer, solange die Tiere auf den Hochweiden sind und die Almen die Milch verarbeiten. Im Herbst endet die Produktion, dann kommen Pilze, Äpfel und wärmere Gerichte.

Was ist die zimbrische Küche?

Die Küche jener Hochebenen, auf denen noch Zimbrisch gesprochen wird — eine alte germanische Sprache, die in Lusern neben Lavarone überlebt hat. Sie verbindet Trentiner Zutaten mit mitteleuropäischen Traditionen: Polenta, Speck, Süßspeisen mit Butter und Zimt.

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