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Was tun auf der Alpe Cimbra im Winter: Schneeschuhe, Ski und Feuerschalen

Der See friert zu, der Wald wird still und der Schnee macht alles einfacher. Der Winter ist hier keine Ersatzsaison.

Bazzario · 6 Min. Lesezeit · 28. August 2026

Es hält sich die Vorstellung, Berge im Winter bedeuteten eine Sache, und diese Sache sei Skifahren. Auf der Alpe Cimbra stimmt das nur halb: Skifahren gibt es, aber das Beste passiert bei deutlich niedrigerem Tempo.

Der Lavarone-See friert im Winter zu. Der Wald ringsum wird still unter dem Schnee. Und die Tage werden auf eine Art kurz, die einem eher Zeit zurückgibt als nimmt.

Schneeschuhe

Die ehrlichste Art, hier im Winter zu sein. Mit Schneeschuhen dauern die Wege, die man im Sommer in einer halben Stunde geht, anderthalb Stunden — und das ist kein Problem, sondern der Sinn der Sache. Man geht in der Stille, hört nur den zusammengedrückten Schnee, und bleibt hin und wieder stehen, weil der Wald in diesem Moment ganz einem selbst gehört. Es braucht Geduld, kein Training.

Ski, für alle, die wollen

Das Skigebiet Alpe Cimbra liegt gleich nebenan: Familienpisten, Skischulen und Skifahren ohne die Warteschlangen, die man anderswo kennt. Ein Gebiet im richtigen Maßstab für alle, die einen Tag auf Ski wollen, ohne daraus eine Logistikübung zu machen.

Der zugefrorene See

Wenn die Kälte hält, überzieht sich der See und wird zu einer weißen Fläche mitten im Wald. Allein dafür lohnt der Weg. Ein ernst gemeinter Hinweis: nicht auf das Eis gehen, außer dort, wo es ausdrücklich erlaubt und geprüft ist. Das Eis eines Bergsees ist nicht gleichmäßig, und man sieht es ihm nicht an.

Der Abend

Der Winter hat hier einen Vorteil, den der Sommer nicht hat: um fünf ist es dunkel, und damit wird der Abend zu einem echten Teil des Tages statt zu einem Anhängsel. Feuerschalen, Decken, etwas Warmes und der schwarze See vor dem Fenster. Der Rest davon steht in Schlafen am Lavarone-See.

Hier übernachten. Bazzario liegt direkt am Ufer des Lavarone-Sees: aufwachen, Fenster auf, der See ist schon da. Acht Zimmer, alle verschieden, keines davon wie ein Hotelzimmer.

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Vorbereitung

Schneeschuhe kann man vor Ort leihen, man muss also nicht ausgerüstet anreisen. Was man braucht: wasserdichte Schuhe, richtige Handschuhe und das übliche Zwiebelprinzip. Und die Tage sind kurz: früh los, vor der Dunkelheit zurück.

Haufige Fragen

Was kann man im Winter auf der Alpe Cimbra unternehmen?

Schneeschuhwanderungen in den Wäldern rund um den Lavarone-See, Skifahren im Skigebiet Alpe Cimbra, Spaziergänge im Schnee und Abende drinnen. Wenn die Kälte hält, friert der See vollständig zu.

Friert der Lavarone-See im Winter zu?

Ja, wenn die Kälte lange genug anhält, überzieht sich der See mit Eis. Man sollte die Fläche jedoch nur dort betreten, wo es ausdrücklich erlaubt und geprüft ist: die Eisdicke ist nicht gleichmäßig und lässt sich nicht mit dem Auge beurteilen.

Muss man für Schneeschuhwandern trainiert sein?

Nein. Schneeschuhwandern kostet mehr Zeit als Kondition: ein Weg, der im Sommer eine halbe Stunde dauert, braucht etwa das Dreifache. Nötig sind wasserdichte Schuhe und Kleidung nach dem Zwiebelprinzip.

Kann man Schneeschuhe vor Ort leihen?

Ja, auf der Alpe Cimbra lassen sich Schneeschuhe vor Ort ausleihen: eigene Ausrüstung ist nicht nötig.

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